Wird eine Pensionskasse ohne direkten Anschluss an eine neue verlassen, muss das Guthaben auf eine Freizügigkeitslösung übertragen werden. Zur Wahl stehen ein klassisches, verzinstes Freizügigkeitskonto oder ein Freizügigkeitsdepot mit Wertschriften.
Zeithorizont als Entscheidungskriterium
Bei einem kurzen Zeithorizont bis zur nächsten Anstellung oder Pensionierung ist ein Freizügigkeitskonto meist die sicherere Wahl. Bei einem langen Anlagehorizont von mehreren Jahren kann ein Wertschriftendepot langfristig höhere Erträge ermöglichen — bei entsprechendem Schwankungsrisiko.
Aufteilung auf zwei Stiftungen
Eine Aufteilung des Guthabens auf zwei Freizügigkeitsstiftungen ist möglich und kann bei der späteren Pensionierung steuerliche Vorteile durch gestaffelten Bezug bringen.